Montag, 2. Januar 2006

Das barocke Stadtschloss von Fulda entstand zwischen 1706 und 1721. Es war der Amtssitz der Fürstabte und Fürstbischöfe von Fulda.
Das barocke Stadtschloss von Fulda entstand zwischen 1706 und 1721. Es war der Amtssitz der Fürstabte und Fürstbischöfe von Fulda.
Hotel Kurfürst
Der Dom St. Salvator und Bonifatius zu Fulda (im Volksmund: Hoher Dom zu Fulda, eigentlicher Name (St. Salvator) eher ungebräuchlich und unbekannt) ist die Kathedralkirche des Bistums Fulda und stellt den Mittelpunkt des Fuldaer Barockviertels dar.
Blick vom Platz vor der Kathedrale auf das Stadtschloss von Fulda
Altar im Dom St. Salvator und Bonifatius zu Fulda. Die Pläne des Doms wurden im Jahr 1700 vom Maurer und Steinmetzen Johann Dientzenhofer (1663-1726), der nach einer Studienreise nach Rom vom Papst als Baumeister empfohlen wurde, im Auftrag von Fürstabt Adalbert von Schleifras angefertigt. Der Vorgängerbau, die Ratgarbasilika, einst größte Basilika nördlich der Alpen, wurde zugunsten des neuen Doms niedergelegt, ehe 1704 der Bau im aktuellen barocken Stil begann. Dabei wurden zum Teil die Fundamente der Ratgarbasilika genutzt. 1707 wurde der Rohbau fertiggestellt, 1708 eingedeckt und bis 1712 auch im Inneren ausgestaltet. Am 15. August 1712 wurde der Dom geweiht.
Orgel im Dom St. Salvator und Bonifatius zu Fulda
Dom St. Salvator und Bonifatius zu Fulda
Zentrale Kuppel des Doms St. Salvator und Bonifatius zu Fulda
Altar im Dom St. Salvator und Bonifatius zu Fulda
Grab des heiligen Bonifatius, des Apostels der Deutschen. Die Krypta ist ein Überrest der alten Ratgar Basilika.

Die Gebeine des Heiligen ruhen in einem reich verzierten Sarkophag. Geschmückt ist das Grab mit einem Reliefbild und einem Antependium von Johann Neudecker.
Grab des heiligen Bonifatius, des Apostels der Deutschen
Marienstatue im Dom St. Salvator und Bonifatius zu Fulda
Bishofsstuhl im Dom St. Salvator und Bonifatius zu Fulda
Weihnachtskrippe im Dom St. Salvator und Bonifatius zu Fulda
Weihnachtskrippe im Dom St. Salvator und Bonifatius zu Fulda
Dom St. Salvator und Bonifatius zu Fulda
Aus der Zeit vor 1000 n. Chr. ist in Fulda noch die romanische Michaelskirche erhalten, eine der ältesten Kirchen Deutschlands (818-822 erbaut). Sie diente wohl ebenfalls wie die ehemalige Ratgar-Basilika als Grabeskirche. Der Innenraum der Michaelskirche ist mit Freskenmalereien ausgeschmückt.
Orangerie des Stadtschlosses von Fulda
Hauptwache gegenüber des Stadtschlosses von Fulda
Im 17. Jahrhundert wurde die Kirche St. Andreas im Stil des Barock umgestaltet. Sie gehört zum gleichnamigen Benediktinerkloster St. Andreas das in Fulda im Jahre 1023 durch Abt Richard von Armorbach gegründet wurde.
 
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