Samstag, 9. Oktober 2004

Das Tor schützt die oberen Stadtteile von Mont-Saint-Michel. Das Wetter war an diesem Tag furchtbar und es regnete wie aus Eimern.
Die Treppe führt hinauf zur Klosterkirche von Mont-Saint-Michel. Durch das furchtbar schlechte Wetter wirkt das Bild sehr grau.
Wasserhahn in der Wand unter der Klosterkirche von Mont-Saint-Michel
Innenansicht der Klosterkirche von Mont-Saint-Michel. Der Bau der Kirche begann im elften Jahrhundert.
Diese Tür führt aus dem Inneren des Kirch auf die große Terrasse. Von dort hat man eine großartige Sicht auf das umgebende Wattenmeer.
Ein Paar steht auf der großen Terrasse vor der Abteikirche. Sie trägt einen rosa Regenschirm, um sich vor der Unbill des Wetters zu schützen.
Der Kreuzgang von Mont Saint-Michel. Er besteht aus einer überdachten Galerie, die den mittig angeordneten Garten umgibt.
Der Kreuzgang dient dem Gebet und als Ort für Gespräche und Diskussionen
Östlich vom Kreuzgang liegt das Refektorium. Es wurde üblicherweise als Saal für Gäste verwendet.
Blick von der Terrasse vor der Abteikirche
Blick von der Terrasse vor der Abteikirche zum Kreuzgang
Der Parkplatz vor den Stadtmauern von Mont Saint Michel wird von Zeit zu Zeit ebenfalls von der Flut unter Wasser gesetzt.

Die Gezeitenkräfte sind hoch in der Gegend um den Berg, Victor Hugo sprach sogar von Fluten "à la vitesse d'un cheval au galop" ("mit der Schnelligkeit eines Pferdes im Galopp"). Tatsächlich steigt das Wasser mit ca. 1 Meter pro Sekunde. Der Tidenhub liegt bei bis zu 14 Metern.

Mittelalterliche Pilger gaben der hoch über dem Meer aufragenden Abtei deshalb auch den Namen "Mont-Saint-Michel au péril de la mer" (lat. "Mons Sancti Michaeli in periculo mari", "Mont-Saint-Michel in den Gefahren des Meeres"), sie mussten schließlich noch ihren Weg durch die bei Ebbe zurückgewichenen Fluten suchen. Auch heute ist der Weg von der Küste über das Watt wegen der schnell kommenden Flut und Treibsänden immer noch gefährlich.
Terrasse vor der Abteikirche
Terrasse vor der Abteikirche. Tief unten liegt das Wattenmeer des Atlantik.
Wattenmeer rund um Mont Saint Michel
Turm der Abteikirche
Der Gäste- oder Speisesaal befindet sich auf der zweiten Ebene der Klosters. Er ist mit zwei großen Kaminen ausgestattet, die für die Zubereitung des Essens genutzt wurden. Der Kochbereich wurde vom Rest des Saales durch große Teppiche abgetrennt.
Zur Zeit der Französischen Revolution war das Kloster fast verlassen. Es wurde geschlossen und in ein Gefängnis umgewandelt, in das ursprünglich für Regimegegner aus den Reihen des Klerus angedacht war. Der Berg erhielt den Namen Mont Libre, was dem Verwendungszweck zweifellos Hohn sprach. Zwischen 15.000 und 18.000 Menschen saßen hier ein, auch einige wichtige politische Häftlinge wie Raspail und Barbès, bis ab 1836 eine Bewegung um Victor Hugo sich für die Wiederherstellung des ihrer Meinung nach architektonischen Schatzes von nationalem Rang einsetzte. 1863 erfolgte die Schließung des Gefängnisses. 1874 wurde der Mont-Saint-Michel zum Denkmal (Monument historique) erklärt.

Über diesen Seilzug wurde die Nahrung für die Gefangenen zum Kloster hinauf gebracht. Der Mechanismus funktionierte über eine Art Schlitten, der über die Außenmauer nach oben gezogen wurde.
Die Kapelle des Heiligen Stephan (Saint-Entienne) wurde in der zweiten Hälfte des 12ten Jahrhunderts erbaut
Der Rittersaal (Scriptorium) befindet sich unter dem Kreuzgang. Hier arbeiteten die Mönche der Abtei an wertvollen Handschriften.
The Knight Room (Scriptorium) is situated below the cloister. Here the monks of the abbey copied of wrote precious handwritings.
Blick auf die westliche Fassade des so genannten Merveille. Er besteht aus sechs großen Hallen, die sich über drei Stockwerke verteilen. Erbaut wurde dieser Gebäudekomplex zwischen 1204 und 1228. Der Kreuzgang befindet sich auf der dritten Etage. Direkt darunter, im zweiten Stock, befindet sich das Scriptorium.

Weitere Infos unter: http://www.abbayedumontsaintmichel.net
Schmale Gasse in der Altstadt von Mont Saint Michel. Leider waren die Wetterbedingungen an diesem Tag katastrophal.
Schmale Gasse in der Altstadt von Mont Saint Michel. Leider waren die Wetterbedingungen an diesem Tag katastrophal.
Der Parkplatz und der Damm vor den Mauern der Stadt werden bald abgerissen werden. Sie werden durch eine Stelzenbrücke ersetzt, auf der Personen und Material mit Pendelzügen transportiert werden sollen. Dies soll verhindern, dass die Bucht rund um den Felsen immer mehr versandet.
Mont-Saint-Michel ist auch eine Stadt (Département Manche, Region Basse-Normandie, 50 Einwohner 1999), die schon 708 gegründet wurde, im Mittelalter von Pilgern und heute vom Tourismus lebt.
Stadtmauer von Mont Saint Michel
Le Pont de Normandie verbindet Honfleur und Le Havre über die Seine
Le Pont de Normandie verbindet Honfleur und Le Havre über die Seine
Direkt nach dem Pont de Normandie folgt natürlich wieder eine der obligatorischen Mautstationen
 
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