Mittelalter

Der Begriff Mittelalter entstand im 17. Jahrhundert. Er beschreibt den Zeitraum zwischen dem Altertum und der Neuzeit. Es gibt keine expliziten Jahreszahlen, die den Beginn und das Ende des Mittelalters festlegen würden. Ein Ansatz wäre vielleicht, dass man den Untergang des Weströmischen Reiches (476) als Startzeitraum für diese Epoche annimmt. Das Ende des Mittelalters dürfte irgendwo zwischen 1450 (Entdeckung des Buchdrucks) oder 1517 (Reformation) liegen. Gemeinhin wurde Kaiser Maximilian I. schon von seinen Zeitgenossen als "Letzer Ritter" bezeichnet. Vielleicht könnte man seinen Tod im Jahr 1519 daher auch zum Endpunkt der Epoche nehmen.

In dieser Rubrik finden sich zahlreiche Bilder von Burgen, Häusern, Rüstungen, Waffen, uvm. aus der Zeit zwischen ungefähr 500 und 1500. Die meisten erhaltenen Überbleibsel des Mittelalters stammen aus der späteren Phase. 1500 Jahre sind auch eine Menge Zeit - besonders im ereignisreichen (und kriegerischen) Zentraleuropa.

Neben Gebäuden und Objekten sind auch zahlreiche Personen fotographiert, die sich im Stil des Mittelalters "gewandet" haben. Gelegenheit hierzu boten die zahlreichen Mittelalterfestivals und Burgfeste, die es Land auf, Land ab gibt.

Das große Portal von Notre Dame
Die Fassade von Notre Dame
Was will dieses Lächeln (?) sagen?
Eingang zu den Kaltenberger Ritterspielen
Das Lager der 1. Münchner Barbaren
Auf den zweiten Blick sieht dieser Barbar aus München eigentlich ganz freundlich aus. Wahrscheinlich hat er gerade gegessen und verspürt darum keinen Hunger...
Der Herold sucht nach entlaufenen Leibeigenen, um sie bei der nächstbesten Wache zu verpfeifen!
Edle Rittersleut auf dem Wege zu einer Audienz beim Herrn der Burg
Das weite Rund der Arena ist noch leer. Die Besucher laben sich noch an den Genüssen des Marktes.
In großen Töpfen werden die Speisen für die Besucher zubereitet
Nahe des Eingangs warten im Wald zahlreiche Stände mit allerlei Spezialitäten. Bei den diversen Alkoholika und sonstigen Wundertränken kann einem der Blick schnell etwas unscharf werden.
Für das Wohl ihres Ordens - oder vielleicht doch ihres eigenen Magens lassen sich die ehrbaren Mönche zum Anbieten von Glücksspielen verleiten.
Corvus Corax tritt auf der Bühne neben der Arena auf
Praktisch nicht zu erkennen: Hier zeigt ein Falkner zusammen mit seinem Schützling einige Schaustücke.
Einzug der Fahnenschwenker
Die Posaunenbläser verkünden den Beginn des großen Einzug aller Beteiligten des bunten Markttreibens um die Arena.
Der "Schiedsrichter" des Turniers des Volkes zieht mit seinem dunklen Gefolge in die Arena ein. Unparteiische Entscheidungen darf man angesichts dieses doch sehr düsteren Auftretens wohl nicht erwarten...
Die Cascadeurs Associés in voller Montur auf ihren furchtlosen Pferden
Die Cascadeurs Associés in voller Montur auf ihren furchtlosen Pferden
Die Pferde scheuen noch nicht einmal vor einem Ritt durch Feuer (leider nicht zu sehen, da die Reiter zu schnell aus dem Bild sind)
Zur Erhöhung des Schwierigkeitsgrades werden lebende Ziele mit in den Wettstreit der Ritter aufgenommen. Im vollen Galopp schleudern die gepanzerten Reiter einen Speer auf eine Zielscheibe. Direkt vor der Scheibe steht eine holde Jungfrau, die sich die Minne sicherlich nicht so vorgestellt hat.
Das war knapp!
Der Schwarze Ritter versucht als letzer Trumpf des Bösen noch einmal das Blatt des Schicksals zu Gunsten des Herrn der Finsternis zu wenden.
Schöner Blick auf die gesamte Arena.
Die Stände der fahrenden Händler sind vom roten Glanz der flackernden Kerzen erleuchtet.
Das festliche Speisezelt von Innen.
Altstadt - Gamla Stan
Mittelalterlicher Kreuzgang
Die Quedlinburger Stiftskirche St. Servatius
Fachwerkhäuser in der Altstadt von Quedlinburg
Der Römer. Das hostorische Stadtzentrum von Frankfurt. Leider ist nur ein sehr kleiner Teil der Gebäude nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut worden. Das Bild zeigt die Gebäude gegenüber des Rathauses.
Streng genommen ist die eigentliche Römer. Also das Rathaus von Frankfurt.
Burg im Nebel
Rathaus
Durchgang unter dem Rathaus
Im Aachener Rathaus sind originalgetreue Kopien der Reichskleinodien aus der Wiener Weltlichen Schatzkammer ausgestellt, darunter das Reichsevangeliar (eine Handschrift aus der Hofschule Karls des Großen), die Stephansburse, der Säbel Karls des Großen, die Reichskrone, der Reichsapfel und verschiedene Schwerter (Quelle).
Der Krönungsfestsaal im Aachener Rathaus. Zwischen den Jahren 813 und 1513 fanden in Aachen 38 Königskrönungen statt.
Statue Karls des Großen gegenüber des Rathauses
Der Drache speit Feuer auf der Ronneburg
Blick hinauf auf die Burg Ronneburg
Blick hinauf zum großen Hauptturm
Streckbank
Weiteres "Spielzeug" aus der Folterkammer
Ein Heissluftballoon fährt über die Ronneburg
Rittersleut campieren unterhalb der Burg
Der Schmalzturm, auch "Schöner Turm" genannt, in der Innenstadt. Gehörte zum ersten Mauerring aus dem 13. Jahrhundert.
Mutterturm in Landsberg am Lech. Hubert von Herkomer ließ 30 Meter hohen Turm zwischen 1884 und 1888 zu Ehren seiner Mutter bauen.
Der Mutterturm erinnert ein wenig an einen verwunschenen Magierturm. Er ist erst 200 Jahre alt und könnte denoch von der Anmutung her aus dem Mittelalter stammen. Tatsächlich entspricht er jedoch eher nur dem verklärten Blick des 18. Jahrhunderts auf die Architektur des Mittelalters.
Mutterturm in Landsberg am Lech. Es fehlt nur Gandalf, der aus dem Fenster winkt.
Am Ufer des Lech steht der Mutterturm in Landsberg. Das Gebäude erinnert immer wieder an einen Magierturm.
Die Alzenauer Raubritterburg thront auf einem Felsen leicht erhöht über der Stadt.
Burggraben der Festung Marienburg
Einer der Türme der Festung Marienburg
Blick über die mittelalterliche Altstadt von Würzburg mit der Mainbrücke
Eingang zum innersten Burghof der Festung Marienburg
Innenhof der Festung Marienburg
Brunnen im Innenhof der Festung Marienburg
Innenhof der Festung Marienburg
Eingang zum innersten Burghof der Festung Marienburg. Man sieht den Graben vor dem Tor und die Brücke. Insgesamt verfügt die Festung über mehrere Verteidigungsringe. Kombiniert mit der enormen Größe der Anlage ergibt sich eine nur schwer angreifbare Burg, die ganze Heere in ihrem Inneren beherbergen kann.
Dom St. Marien in Erfurt. Der gotische Bau des Doms ist ein herausragendes architektonisches Meisterwerk des Mittelalters.
Eingangsportal des Dom St. Marien in Erfurt
Dom St. Marien in Erfurt
Das Taufbecken im Erfurter Dom soll eine Verbindung zum abgebildeten Gottvater im Himmel darstellen.
Altstadt von Erfurt
Altstadt von Erfurt
Doppelanlage von Mariendom und Severikirche.
Blick auf auf die Burgkirche in Querfurt
Blick auf den "Dicken Heinrich" aus dem 12. Jahrhundert.
Der "Pariser Turm" in Querfurt
Blick auf die Hauptgebäude der Festung Querfurt
Der Marterturm... bibber.
Überwachsene Mauer in der Burg Querfurt
Diese Aufnahme könnte das Gruppenfoto irgendeiner Band sein. Hat sich aber eher durch Zufall ergeben. Die dunklen Sturmwolken und die mittelalterliche Turmruine bilden einen schönen Rahmen.

Leider sorgt die Kompression des Bildes hier dafür, dass die Kontouren unscharf sind. Die Originaldatei sieht mit 6 Megapixeln deutlich besser aus.
Kirche in der Mitte der Burg Querfurt
Kirche in der Mitte der Burg Querfurt
Leider war die Suche nach dem Topf voll Gold erfolglos. Immerhin entschädigt ein Regenbogen für das Regenwetter.
Regenbogen über der Burg Querfurt
Eingang der alten Kaiserpfalz Gelnhausen
Die Innenstadt der kleinen Gemeinde Gelnhausen ist geprägt durch zahlreiche Fachwerkhäuser.
Blick in den Innenhof der Kaiserpfalz Gelnhausen
Ruine der Kaiserpfalz Gelnhausen
Kaiserpfalz Gelnhausen
Modell der mittelalterlichen Stadt Gelnhausen
Kaiserpfalz Gelnhausen
Farbenfrohes Fachwerkhaus in Gelnhausen
Fachwerkhäuser am Marktplatz von Gelnhausen
Etwas erhöht über der Altstadt steht die Marienkirche
Marienkirche Gelnhausen. Mit dem Bau des wunderschönen Gebäudes wurde bereits 1170 begonnen. Ihr heutiges Aussehen verdankt die Kirche jedoch im wesentlichen umfangreichen Umbauarbeiten in späteren Jahrhunderten. Besonders die Gotik hat starke Spuren hinterlassen.
Eingangsportal der Marienkirche Gelnhausen
Marienkirche Gelnhausen
Marienkirche Gelnhausen
Marienkirche Gelnhausen
Marienkirche Gelnhausen
Burg Schattenburg
Kirchturm
Butzenfenster
Kirchturm mit Sonnenuhr
Fachwerkhaus in der Altstadt
Hinterhofszene mit Fachwerkhäusern in der Altstadt. Bettwäsche hängt aus dem Fenster.
Fachwerkhaus in der Altstadt
Schloss Büdingen
Schloss Büdingen
Eine kleine Weihnachtskrippe in einer Schießscharte eines Wehrturms der Stadtmauer
Jerusalemer Tor
Drei Ritterüstungen vor dem Gegenlicht eines vergitterten Fensters
Wehrturm der Ruine Tostner Burg
Wehrturm der Tostner Burg
Eselmühle mit dem Museum für "Mechanische Musikinstrumente"
Der Mailänder Dom ist das Wahrzeichen der Stadt. Im Inneren dominiert dank der gotischen Bauweise eine getragene Atmosphäre.
Der Mailänder Dom ist das Wahrzeichen der Stadt. Im Inneren dominiert dank der gotischen Bauweise eine getragene Atmosphäre.
Mailänder Dom
Mailänder Dom
Mailänder Dom
Fachwerkhaus in Werdenberg
Altes Holzhaus in Werdenberg
Mailänder Dom
Der Ort Werdenberg wird durch alte Holzhäuser dominiert
Altes Holzhaus in Werdenberg, das mit diversen Sprüchen verziert wurde
Werdenberg wird durch zahlreiche alte Häuser dominiert
Fassade der Burg Werdenberg mit einer Sonnenuhr
Die "Stube" der Burg Werdenberg
Die "Stube" der Burg Werdenberg
Schlafzimmer in Burg Werdenberg
Dieses Holzhaus in Werdenberg ist mit zahlreichen Fürbitten oder religiösen Zitaten geschmückt
Der massive Bergfried der Burg Schattenburg
Blick von der Spitze des Bergfriedes der Schattenburg hinab in den Innenhof der Burg
Einige Kämpfer fechten um die Gunst der Besucher
Löffel und allerlei anderer Tand aus Holz
Zwei schwer bewaffnete Kämpfer fechten um die Gunst der Besucher
Einige Kämpfer fechten um die Gunst der Besucher
Einige Kämpfer fechten um die Gunst der Besucher
Die beeindruckende Kulisse von Mont-Saint-Michel bei Nacht
Die Stadtmauer von Mont-Saint-Michel
Altstadt von Mont-Saint-Michel
Die beeindruckende Kulisse von Mont-Saint-Michel bei Nacht
Die beeindruckende Kulisse von Mont-Saint-Michel bei Nacht
Altstadt von Mont-Saint-Michel
Altstadt von Mont-Saint-Michel mit Kopfsteinpflaster in den Gassen zwischen den Geschäften
Altstadt von Mont-Saint-Michel bei Nacht
Innenansicht der Klosterkirche von Mont-Saint-Michel. Der Bau der Kirche begann im elften Jahrhundert.
Eingangsportal von Notre Dame de Paris
Notre Dame
Altarraum von Notre Dame de Paris
Terrasse vor der Abteikirche. Tief unten liegt das Wattenmeer des Atlantik.
The Knight Room (Scriptorium) is situated below the cloister. Here the monks of the abbey copied of wrote precious handwritings.
Reliquienschrein mit den Schädeln der drei Heiligen Kilian, Kolonat and Totnan. Er befindet sich in der Krypta der Neumünsterkirche in Würzburg. Während der Kiliani-Oktav (Woche um den 8. Juli) wird der Schrein in einer feierlichen Prozession in den Kiliansdom überführt.


Die Heiligen kamen um 686 n. Chr. als Missionare nach Würzburg. Sie hatten einen wesentlichen Anteil an der Christianisierung des Frankreiches. Um 689 wurden sie ermordet und später in zu Heiligen erklärt. Der Missionarsbischoff Kilian ist Schutzpatron der Franken.
Ein Stand mit Weinen auf dem Weihnachtsmarkt der Ronneburg
Die "Königshalle" des Klosters Lorsch. Das karolingische Torhalle ist der älteste vollständig erhaltene Steinbau der nachrömischen Zeit in Deutschland.
Modell im Maßstab 1:25 der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien. Gezeigt wird die Belagerung durch den Mamlukensultan Baibars im Jahr 1271.
Krak des Chevaliers (oder auch Crac des Chevaliers, "Festung der Ritter" als Mixtur aus Arabisch und Französisch) war das Hauptquartier des Johanniterordens in Syrien während der Kreuzzüge. Die ursprüngliche Burganlage wurde 1031 für den Emir von Aleppo erbaut. Anfang 1099 konnte Raimund von Saint-Gilles die Burg während des ersten Kreuzzuges für einige Tage erobern. Sie wurde wieder aufgegeben als die Kreuzritter ihren Marsch nach Jerusalem fortsetzten. 1110 eroberte der normannische Heerführer Tankred von Antiochia die Festung erneut und baute sie zu einem dauerhaften Stützpunkt aus. Graf Raimund von Tripolis konnte später die Erhaltung der Burg und den Unterhalt der großen Garnison nicht mehr finanzieren. So trat er 1142 die Burg an den Johanniterorden ab.

Der Besitzwechsel und ein Erdbeben, das 1157 schwere Zerstörungen anrichtete, waren der Anlass für umfangreiche Bauarbeiten an der Burg. Ein weiteres Erdbeben 1169 forderte wiederum große Reparaturen. Die Bauten der Kernburg entstammen diesen Bauphasen. Die Johanniter bauten Krak des Chevaliers zur größten Kreuzfahrerburg im Heiligen Land aus. Sie fügten eine 30 Meter dicke äußere Verteidigungsmauer hinzu, die von sieben Türmen mit jeweils 8-10 Meter dicken Mauern überragt wurde.

Auf dem Bild ist ein Teil dieser gewaltigen äußeren Mauer zu sehen. Bemannt ist der Wall mit zahlreichen Bogenschützen und kleineren Trebuchets.
Modell (1:25) eines Steinkatapults auf dem äußeren Verteidigungswall der Burg Krak des Chevaliers
Die Armee des Marmelukensultans Baibars sammelt sich vor der mächtigen Außenmauer der Burg Krak des Chevaliers, um mit Katapulten und Leitern anzugreifen.
Modell im Maßstab 1:25 der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien. Zu sehen ist das große Hospital unter dem Hof der innern Burg.
Einer der Bogenschützen auf dem Modell im Maßstab 1:25 der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien
Speisesaal der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien (Modell im Maßstab 1:25)
Küche der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien (Modell im Maßstab 1:25)
Speisesaal der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien (Modell im Maßstab 1:25)
Modell im Maßstab 1:25 der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien. Zu sehen ist das große Hospital unter dem Hof der innern Burg.
Im Dreikönigsschrein sollen die fast vollständig erhaltenen Reliquien der Heiligen Drei Könige ruhen. 74 getriebene Figuren aus vergoldetem Silber schmücken den Schrein. Edelsteinbesetzte Filigranplatten, farbige Bänder aus Emailstreifen, blaugoldene Inschriftenzeilen, gegossene Metallkämme an den Giebelfeldern der Front- und Rückseite gliedern und umschließen das kostbare Behältnis. Über 1000 Edelsteine und Perlen erhöhen den Glanz.
Das Aussehen des Domes veränderte sich über einen Zeitraum von über einem Jahrtausend mehrfach. Kern des Gebäudekomplexes ist die eigentliche Pfalzkapelle Karls des Großen. Für einen Dom ist die Kirche für heute Maßstäbe relativ klein. Zur Zeit ihres Baus war sie jedoch das größte Kuppelgebäude nördlich der Alpen. Durch die interessante Mischung antiker, byzantinischer und fränkischer Elemente ist der Kaiserdom architektonisch ein Meilenstein.

Für mehr als 600 Jahre (von 936 bis 1531) war der Dom die Krönungskirche für 30 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.
Schloss Windsor
Schloss Windsor
Schloss Windsor
Schloss Windsor
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