Sachsen-Anhalt und Sachsen 2001

Ich muss leider zugeben, dass ich nicht alle Motive bestimmten Orten mehr zuordnen kann. Einige Fotos sind unschwer Dresden zuzuordnen. Die Bilder mit den etwas ungewöhnlich aussenden Felsen zeigen die sogenannte Teufelsmauer bei Blankenburg im Harz. Die Fachwerkhäuser stehen in Quedlinburg. Im unteren Teil finden sich Aufnahmen der erschütternden KZ Gedenkstätte Buchenwald.
Mittelalterlicher Kreuzgang
Garten der Stiftskirche St. Servatius
Die Quedlinburger Stiftskirche St. Servatius
Fachwerkhäuser in der Altstadt von Quedlinburg
Die Teufelsmauer bei Blankenburg im Harz
Die Teufelsmauer bei Blankenburg im Harz
Die Teufelsmauer bei Blankenburg im Harz
Die Teufelsmauer bei Blankenburg im Harz
Ein Tal im Harz
Der Dresdner Zwinger. Erbaut im Auftrag von August dem Starken durch Baumeister Matthäus Daniel Pöppelmann und dem Bildhauer Balthasar Permoser in der Zeit von 1709 bis 1722. Man kann diesen Palast wohl gut und gerne als eines der größten Meisterwerke der Barocken Baukunst bezeichnen.
Blick über den Vorplatz der Semper-Oper zur Kathedrale von Dresden.
Stuckdecke im Dresdner Zwinger
Die Semperoper ist wohl eines der berühmtesten Opernhäuser Deutschlands. Dresdens Operntradition reicht bis in die Renaissance zurück. Sie war zunächst eng mit dem kurfürstlichen Hof verbunden, der verschiedene Spielstätten nutzte. 1838 erhielt der Architekt Gottfried Semper den Auftrag, ein repräsentatives Opernhaus am Theaterplatz zu errichten, das jedoch bereits 1869 abbrannte. 1871 bis 1878 entstand der zweite Bau unter Leitung von Sempers Sohn Manfred im Stil der italienischen Renaissance. (Quelle)
Der "Fürstenzug" ist ein rund 100 Meter langes Wandfries an der Außenmauer des Stallhofes. Der Maler Wilhelm Walter schuf 1868 die Kartons für den Wandfries, der von 1904 bis 1907 auf 25.000 fugenlos gesetzte Meißener Porzellankacheln übertragen wurde.
Albrecht II. und Friedrich der Gebissene in der langen Kette der gekrönten Häupter auf dem "Fürstenzug".
Eingang zum KZ Buchenwald
Blick aus dem Einzelzellenbereich hinaus auf den Stacheldraht, den das Lager umgibt.
Das Eingangstor mit dem zynischen und menschenverachtenden Satz: "Jedem das Seine".
Foto aus dem Jahr 1944. Es zeigt Appellplatz mit unzähligen Gefangenen.
Heute ist nur noch eine Baracke erhalten geblieben. Der einstige Appellplatz ist eine einzige Brache.
Die Effektenkammer diente seit 1939 als Häftlingsbekleidungskammer und Aufbewahrungsort für die bewegliche Habe der Häftlinge sowie als Magazin.
Empfehlen möchte ich hier am Rande das Buch "Nackt unter Wölfen" von Bruno Apitz. Es handelt von einer fiktiven Geschichte um ein vor den Wärtern des Konzetrationslagers verstecktes Kind. Die Handlung spielt in den letzten Tagen vor der Befreiung durch amerikanische Soldaten. Bruno Apitz selbst war Gefangener in Buchenwald und kann mit seinen Erfahrungen ein plastisches aber auch erschreckendes Bild des Lageralltags malen.
Das 1937 erbaute Torgebäude war der einzige Ein- und Ausgang des Häftlingslagers und zugleich Hauptwachtturm, von dessen oberer Plattform das gesamte Lager zu übersehen war.
Die Öfen im Krematorium.
Das KZ Buchenwald erhielt 1940 ein eigenes Krematorium. Zuvor wurden die Toten das Lagers im Weimarer Krematorium eingeäschert.
In der pathologischen Abteilung des Konzentrationslagers wurden die Leichen vor der Verbrennung ausgeplündert. Goldzähne wurden entfernt, Haut und Organe für Produkte weiterverwendet.
Einer der Wachtürme, die rund um das Lager standen.
     
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