Römerkastell Saalburg

Die Saalburg ist ein auf dem Taunuskamm nordwestlich von Bad Homburg v. d. Höhe gelegenes ehemaliges Kastell des römischen Limes.

Erbaut wurde die Anlage etwa um 90 v.Chr. und bis 210 mehrfach erweitert. Ab 260 wurde das Kastell aufgegeben und diente anschließend als Steinbruch.

Als Basis der Cohors II Raetorum civium Romanorum equitata waren rund 500 Reiter und Infanteristen in der Saalburg stationiert. Sie sollten die Rhein-Main Ebene vor Angriffen der nördlichen Germanischen Stämme schützen.

1877 veranlasste Kaiser Wilhelm II. die Rekonstruktion der Saalburg. Heute befindet sich dort ein Museum und sie ist ein Zentrum der Römischen Archäologie.

Die Saalburg gilt als das besterforschte und am vollständigsten rekonstruierte Kastell des Obergermanisch-Raetischen Limes, der seit 2005 den Status des UNESCO-Weltkulturerbes besitzt.

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Haupteingang (porta preatoria) des römischen Kastells Saalburg. Die Anlage befindet sich in der Nähe der Stadt Bad Homburg, umgeben von den Wäldern des Taunus.
Grundriss des Kastells Saalburg. In der Mitte ist das Hauptgebäude des Principa zu sehen.
Verteidigungsanlagen der Saalburg. In der linken Hälfte des Bildes ist ein verputzter Teil der Mauer zu sehen. Dieser stellt eine mögliche Rekonstruktion der ursprünglichen Gestaltung des Forts dar. Im Hintergrund ist ein weiteres der vier Tore zu sehen (porta principails sinistra).
Porta Praetoria des römischen Kastells Saalburg
Porta Praetoria des römischen Kastells Saalburg
Inschrift über der Porta Praetoria, die daran erinnert, dass Kasier Wilhelm II. das Kastell Saalburg wieder restaurieren ließ.

GVILELMVS II FRIDERICI III FILIVS GVILELMI MAGNI NEPOS ANNO REGNI XV IN MEMORIAM ET HONOREM PARENTUM CASTELLVM LIMITIS ROMANI SAALBVURGENSE RESTITVIT
Zwei Gräben verstärken die Verteidigungsanlagen der Saalburg
Porta Praetoria des römischen Kastells Saalburg
Praetorium des Kastells Saalburg
Principa (Hauptgebäude) des Kastells Saalburg
Vorhalle der Principa des Kastells Saalburg
Karten des Römischen Imperiums und der Verteidigungsanlagen (dem so genannten Limes) entlang der Grenze zum Germanischen Gebiet bedecken die Wände der Vorhalle der Principa.
Die Karte zeigt den Verlauf des Limes im Jahr 159 n.Chr.
Kohortenheiligtum in der Saalburg
Vorhalle der Principa, dem Stabsgebäude der Saalburg
Das Kohortenheiligtum der Saalburg beherbergt die Insignien der stationierten Truppen
Die römischen Legionäre mussten sich ihr Brot selbst backen. Daher gab es im Kastell Saalburg eine ganze Reihe von Backöfen.
Die römischen Legionäre mussten sich ihr Brot selbst backen. Daher gab es im Kastell Saalburg eine ganze Reihe von Backöfen.
Porta Decumana
Kleines römisches Bad innerhalb der Mauern des Kastells Saalburg
Kleines römisches Bad innerhalb der Mauern des Kastells Saalburg
Kleines römisches Bad innerhalb der Mauern des Kastells Saalburg
Kleines römisches Bad innerhalb der Mauern des Kastells Saalburg
Porta Decumana
Die römischen Legionäre mussten sich ihr Brot selbst backen. Daher gab es im Kastell Saalburg eine ganze Reihe von Backöfen.
Die römischen Legionäre mussten sich ihr Brot selbst backen. Daher gab es im Kastell Saalburg eine ganze Reihe von Backöfen.
Die Besatzung des Kohortenkastells bestand aus der Cohors II Raetorum civium Romanorum equitata ("2. teilberittene rätische Kohorte römischen Bürgerrechts"), also aus knapp 500 Mann teilberittener Infanterie. Die Kohorte hatte ursprünglich in Aquae Mattiacorum (Wiesbaden) gelegen und war von dort aus nach einer weiteren Stationierung im Kastell Butzbach (ORL 14) schließlich zur Saalburg kommandiert worden.
Der Getreidespeicher (horreum) dient heute als Museum
Werkzeuge im Museum der Saalburg
         
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