Archäologisches Museum Frankfurt

Das Karmeliterkloster in Frankfurt am Main ist Sitz des Archäologischen Museums und des Instituts für Stadtgeschichte. Von 1246 bis 1803 war es ein Kloster des Karmeliterordens.

Das Archäologische Museum zeigt vor allem Funde aus der Römerstadt Nida (heute der Stadtteil Heddernheim) sowie Exponate aus dem frühen Mittelalter bis zur Karolingerzeit.

Ziel des Besuches war die Sonderausstellung Burgen und Basare der Kreuzfahrerzeit. Mittelpunkt dieser Ausstellung waren zwei große Modelle der Kreuzfahrerburg Krak des Chevaliers und des Basars von Aleppo.

Das Karmeliterkloster in Frankfurt am Main ist Sitz des Archäologischen Museums
Kreuzgang des ehemaligen Karmeliterklosters in Frankfurt
Fresko im Kreuzgang des ehemaligen Karmeliterklosters in Frankfurt
1246 gründeten Karmeliter aus Köln eine Niederlassungen in Frankfurt. Das Kloster zog rasch Stiftungen Frankfurter Patrizier an sich, die sich in fünf sogenannten Bruderschaften zusammenschlossen. Mit ihrer Hilfe konnte die Klosterkirche St. Maria gebaut werden. Das Kloster war einer der größten Baukomplexe in der Frankfurter Altstadt. Bis 1270 entstand zunächst das Langhaus, das bis 1290 durch einen Chor erweitert wurde. Ab 1300 entstand das Querhaus.
Bereits in römischer Zeit war der Frankfurter Stadtteil Heddernheim unter dem Namen Nida Standort eines Militärlagers für Auxiliartruppen und später einer zivilen Siedlung, des Hauptorts der civitas Taunensium. Dieser Altar wurde bei Grabungen in Nida entdeckt.
Römischer Altar mit zwei Statuen von Fackelträgern
Modell im Maßstab 1:25 der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien. Gezeigt wird die Belagerung durch den Mamlukensultan Baibars im Jahr 1271.
Modell im Maßstab 1:25 der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien. Gezeigt wird die Belagerung durch den Mamlukensultan Baibars im Jahr 1271.
Modell im Maßstab 1:25 der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien. Gezeigt wird die Belagerung durch den Mamlukensultan Baibars im Jahr 1271.
Modell im Maßstab 1:25 der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien. Gezeigt wird die Belagerung durch den Mamlukensultan Baibars im Jahr 1271.
Krak des Chevaliers (oder auch Crac des Chevaliers, "Festung der Ritter" als Mixtur aus Arabisch und Französisch) war das Hauptquartier des Johanniterordens in Syrien während der Kreuzzüge. Die ursprüngliche Burganlage wurde 1031 für den Emir von Aleppo erbaut. Anfang 1099 konnte Raimund von Saint-Gilles die Burg während des ersten Kreuzzuges für einige Tage erobern. Sie wurde wieder aufgegeben als die Kreuzritter ihren Marsch nach Jerusalem fortsetzten. 1110 eroberte der normannische Heerführer Tankred von Antiochia die Festung erneut und baute sie zu einem dauerhaften Stützpunkt aus. Graf Raimund von Tripolis konnte später die Erhaltung der Burg und den Unterhalt der großen Garnison nicht mehr finanzieren. So trat er 1142 die Burg an den Johanniterorden ab.

Der Besitzwechsel und ein Erdbeben, das 1157 schwere Zerstörungen anrichtete, waren der Anlass für umfangreiche Bauarbeiten an der Burg. Ein weiteres Erdbeben 1169 forderte wiederum große Reparaturen. Die Bauten der Kernburg entstammen diesen Bauphasen. Die Johanniter bauten Krak des Chevaliers zur größten Kreuzfahrerburg im Heiligen Land aus. Sie fügten eine 30 Meter dicke äußere Verteidigungsmauer hinzu, die von sieben Türmen mit jeweils 8-10 Meter dicken Mauern überragt wurde.

Auf dem Bild ist ein Teil dieser gewaltigen äußeren Mauer zu sehen. Bemannt ist der Wall mit zahlreichen Bogenschützen und kleineren Trebuchets.
Modell (1:25) eines Steinkatapults auf dem äußeren Verteidigungswall der Burg Krak des Chevaliers
Die Armee des Marmelukensultans Baibars sammelt sich vor der mächtigen Außenmauer der Burg Krak des Chevaliers, um mit Katapulten und Leitern anzugreifen.
Modell im Maßstab 1:25 der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien
Modell im Maßstab 1:25 der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien
Modell im Maßstab 1:25 der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien. Zu sehen ist ein Aufschnitt der Kernburg. Auf den Mauern stehen große Trebuchets, die Steine auf die Angreifer vor der äußeren Mauern schleudern können.
Modell im Maßstab 1:25 der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien. Zu sehen ist das große Hospital unter dem Hof der innern Burg.
Modell im Maßstab 1:25 der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien. Zu sehen ist das große Hospital unter dem Hof der innern Burg.
Einer der Bogenschützen auf dem Modell im Maßstab 1:25 der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien
Speisesaal der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien (Modell im Maßstab 1:25)
Küche der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien (Modell im Maßstab 1:25)
Speisesaal der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien (Modell im Maßstab 1:25)
Modell im Maßstab 1:25 der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers in Syrien. Zu sehen ist das große Hospital unter dem Hof der innern Burg.
Trebuchet auf der Mauer der inneren Festung von Krak des Chevaliers in Syrien (Modell im Maßstab 1:25)
Modell (im Maßstab 1:25) des Basars von Aleppo während der Kreuzzüge. Ein Elefant transportiert Waren zum Souk.
Modell (im Maßstab 1:25) des Basars von Aleppo zur Zeit der Kreuzzüge
Modell (im Maßstab 1:25) des Basars von Aleppo während der Kreuzzüge
Modell (im Maßstab 1:25) des Basars von Aleppo während der Kreuzzüge
Modell (im Maßstab 1:25) des Basars von Aleppo während der Kreuzzüge
 
Creative Commons License Die Bilder sind das Eigentum und unterliegen der Urheberschaft von Stefan Plogmann. Es findet die Create Commons Lizenz Anwendung. Für kommerzielle Zwecke kann eine Freigabe durch eine Mail an den Urheberrechtsinhaber mit dem gewünschten Verwendungszweck angefordert werden.
Der Text dieser Bildergalerie steht unter der GNU Free Documentation License.

Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernimmt Stefan Plogmann keine Verantwortung für die Inhalte externer Links. Er macht keine Aussage über und steht in keiner Weise für die Leistungen oder Produkte Dritter, oder die auf deren Webpages enthaltenen Inhalte ein. Ein Verweis auf eine andere Webpage oder Leistung stellt keine Billigung dieser Webpage oder Leistung dar. Bitte beachten Sie auch die Nutzungsbedingungen für diese Homepage.

Besuchen Sie auch meine allgemeine Homepage http://www.plogmann.net mit einigen Dokumenten und Anleitungen zu diversen Themen. Nutzen Sie den RSS-Feed der Galerie, um über Änderungen und neue Bilder informiert zu bleiben.